Die Covid-19-Pandemie hat die Beziehung zwischen Einkaufsmanagern und Lieferanten auf die Probe gestellt. Das Risiko, dass Unternehmen ihre Lieferfähigkeit verlieren und Lieferketten unterbrochen werden, ist dramatisch gestiegen.

Für Unternehmen, unabhängig von ihrer Größe, ist es von entscheidender Bedeutung, ihre Lieferketten während ihres Beschaffungsprozesses an die neuen Pandemiebeschränkungen anzupassen. Lean-Prinzipien wie „Geringe Lagerhaltung“ oder „Just in Sequence“ sind nicht mehr das Gebot der Stunde!

Die folgenden Schlüsselfaktoren sollten überdacht werden – nicht nur für Ihre Tier-1-, sondern auch für die Tier-2- und Tier-3-Lieferanten:

  • Bonität: Liquidität ist für viele Unternehmen in diesen Pandemiezeiten eine Herausforderung und die Zahl der Insolvenzen nimmt zu, also schauen Sie sich die Bonität des Lieferanten genauer an.
  • Plan-B: Wie sieht die Notfallplanung des Lieferanten bei Lieferengpässen aus und welcher zeitliche Rahmen steckt dahinter?
  • Standort des Lieferanten: Befindet sich der Lieferant im Ausland, überschreitet er kritische Grenzen?
  • Was ist die Bestandsplanung des Lieferanten? Wie lange reicht der Bestand, falls der Tier-2-Lieferant die Lieferung einstellt?
  • Wie hoch ist das Risiko, dass die Lieferkette unterbrochen wird?
  • Single-Sourcing: Wie hoch sind die Kosten für das Onboarding eines zweiten/alternativen Lieferanten (idealerweise aus der Region)?
  • Ist die Sicherstellung des Qualitätsmanagementsystems (QMS) vor Ort beim Lieferanten erforderlich oder kann er entsprechende Prozesse oder Zertifikate vorweisen?

In Pandemiezeiten haben alte Lieferantenrisikobewertungen keinen Bestand mehr. Innovative Beschaffungsplattformen wie Alenti berücksichtigen bereits jetzt neue Schlüsselfaktoren und stabilisieren Ihre Lieferkette in Pandemiezeiten!